Über

Dr. IDA SALAMON, geb. LABUDOVIĆ

Wurde in Belgrad geboren, lebt in Wien.

Nach dem Studium der Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie an der philosophischen Fakultät der Universität Belgrad, war sie als Kultur- und Bildungsreferentin in der Jüdischen Gemeinde Belgrad tätig.

Dort gestaltete sie u.a. im Rahmen der „Tage der jüdischen Kultur“ die Ausstellung „Zwischen Tradition und Mode – Kleidung von Belgrader Juden im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert“ im Ethnographischen Museum Belgrad. Die Ausstellung wurde vom Nationalen Zentrum für Photographie ausgezeichnet.

Sie promovierte mit einer Dissertation über Serbische Zuwanderung in Wien.

Ihre Beschreibung des Budapest-Aufenthalts einer Gruppe von Mitgliedern der jüdischen Gemeinden Serbiens während der Bombardements 1999 erschien unter dem Titel „Solidarität und Identität” im Jahrbuch für Sozialgeschichte (Belgrad, 1999). Für ihre außergewöhnliche Arbeit mit den Flüchtlingen hat sie der Verband der jüdischen Gemeinden mit einer Megila ausgezeichnet.

Für das Projekt „Zeitzeugen. Jüdische Familienphotos, Dokumente und Lebensgeschichten in Mittel- und Osteuropa“ des in Wien angesiedelten Central Europe Center for Research and Documentation (Centropa) war sie als Koordinatorin für Serbien tätig und sammelte Zeugnisse und Interviews von Holocaustüberlebenden.

Teilnahme an “Esperansa 2004”.

Chefin vom Dienst beim jüdischen Magazin für Politik und Kultur „NU“ (von 2012 bis 2018), schrieb auch für die Tageszeitungen „Die Presse“ (Wien), „Wiener Zeitung“ (Wien), Zeitung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien „Die Gemeinde“, das Monatsmagazin „Prestup” (Belgrad), Nachrichtenmagazin „NIN“ (Belgrad), „Novi magazin“ (Belgrad), „Nedeljnik” (Belgrad), „Jevrejski pregled” (Belgrad), „Novi Glasnik” (Wien) und „Most/Nekad i sad“ (Israel). Herausgeberin und Chefredakteurin des Magazins „SAN“.

Sie ist im Jüdischen Museum Wien im Marketing, Sponsoring und Veranstaltungsmanagement tätig.

Dr. Ida Salamon ist Mitglied der International Federation of Journalists (IFJ, Brüssel) und der International Association for Southeast European Anthropology (InASEA).